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Die Orthomolekulare Therapie basiert auf streng wissenschaftlichen, logisch nachvollziehbaren biochemischen Grundlagen. Dabei ist zu vermerken, daß mit der Orthomolekularen Behandlung weniger auf die Beseitigung der Symptome abgezielt wird, als vielmehr auf die Beseitigung der Ursachen. Die Basis ist und bleibt die Zufuhr körpereigener (orthomolekularer) Substanzen in der richtigen Menge und Kombination. Die Orthomolekulare Therapie befaßt sich ausschießlich mit Substanzen, die in natürlichen Nährstoffen und gleichzeitig im menschlichen Organismus vorhanden sind. Es sind Mikronährstoffe, wie Vitamine, Antioxidanzien, Mineralstoffe, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren, auf deren ausreichende Zufuhr unser Körper angewiesen ist, um gesund und widerstandsfähig gegen Krankheiten zu bleiben. Ein optimaler Gesundheitszustand kann sich aber nur einstellen, wenn die orthomolekulare Vitalstoffbilanz stimmt, d.h. alle orthomolekularen Mikronährstoffe in optimaler Menge zur Verfügung stehen. Bereits vor 35 Jahren wies Linus Pauling (Science 160,1968) darauf hin, daß die optimale Konzentration der im Körper vorhandenen Substanzen individuell verschieden sein kann. Abhängig von Faktoren, wie Alter, Erkrankungen, Umwelteinflüssen, Lebensgewohnheit, schwankt der Bedarf. Manchmal erhöht sich der Bedarf (bei Stress), daß er mit der normalen Ernährung vielleicht nicht zu decken ist.
Der Linus Pauling, einer der bedeutendsten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts, empfiehlt als Gründer der orthomolekularen Medizin die Einnahme aller wesentlichen orthomolekularen Substanzen, z.T. in hoher Dosierung, zur Erhaltung von Gesundheit und Vitalität. Viele neuere wissenschaftliche Studien und Forschungsergebnisse bestätigen seine erstmals 1968 veröffentlichten Auffassungen. Linus Pauling beschrieb 1986 (in Linus Pauling, How to live longer and feel better, Kapitel 26, Freeman Co.) das Problem der orthomolekularen Medizin im Verhältnis zu den üblichen Arzneimitteln. Zitat: "Wer ein ernstes gesundheitliches Problem hat, sollte seinen Arzt aufsuchen. Der Arzt wird ihm wahrscheinlich ein Medikament verschreiben. Oft wird sich die Krankheit mit diesem Medikament erfolgreich behandeln lassen. Das Arzneimittel kann aber auch schädliche Nebenwirkungen haben. Gelegentlich wird dann ein zweites Medikament zur Bekämpfung der Nebenwirkungen des ersten verordnet. Die meisten Arzneimittel sind rezeptpflichtig, weil sie gefährlich sind. Sie bleiben aber auch gefährlich, wenn ein Arzt sie verschrieben hat. Bei schweren Erkrankungen kann es notwendig sein, ein solches Medikament zu verordnen. Bevor man es nimmt, sollte man jedoch wissen, weshalb es genommen werden muß und wie es wirkt, und bei der Therapie sollte nicht nur die Meinung des Arztes, sondern auch die des Patienten berücksichtigt werden."
Zitat Ende. |
Mangel an Vitalstoffen und ein Übermaß an Kalorien - die Problemlösung ist orthomolekular. Gesunde Ernährung und die Nahrungsergänzung mit gesund erhaltenden Vitalstoffen bilden die Grundlagen der orthomolekularen Therapie.
Keine Angst. Hier wird keine weitere Diät vorgeschlagen, die dann sowieso auf Dauer von niemandem eingehalten wird, sondern einige ganz einfache und sinnvolle Regeln, die Sie auch auf Dauer befolgen können, damit die Lebensqualität steigt ohne daß Ihre Lebensfreude darunter leidet:
- Weniger Zucker aufnehmen.
Die Aufnahme von Zucker in jeglicher Form, z.B. weißer, brauner oder Honig, muß verringert werden.
- Es kann gegessen werden was schmeckt. Die Ernährung sollte jedoch nicht zu einseitig sein.
- Mehr Obst und Gemüse essen.
- Mehr Fisch essen.
- Reichlich Wasser trinken, z.B. Mineralwasser (wenns unbedingt sein muß, auch aus Plastikflaschen).
- Nichts essen, was man schlecht verträgt (manche Menschen vertragen beispielsweise Milch und Milchprodukte wegen sog. Laktoseunverträglichkeit nicht).
- Mäßigkeit beim Genuß alkoholischer Getränke, insbesondere der "harten" Getränke.
- Nicht rauchen.
- Ergänzung der Ernährung durch Antioxidanzien, evtl. auch durch Mineralien und Spurenelemente sowie essentielle Fettsäuren und Gelenkvitalstoffe.
Diese Ernährungsvorschläge berücksichtigen keine spezifischen Gesundheitssituationen, wie z.B. Diabetes mellitus, sondern sie sind von grundlegender Natur und ersetzen nicht den Rat Ihres Arztes oder Therapeuten.
Der große Vorteil einer solchen Ernährungsweise ist, daß sie leicht eingehalten werden kann. Die Lebensqualität bleibt erhalten. Sie werden nicht gezwungen, unangenehme, strenge und einseitige Ernährungsvorschriften einzuhalten.
Bleiben Sie also gesund und dank unserer Gelenkvitalstoffe immer beweglich. |